{"id":1484,"date":"2019-09-25T19:47:54","date_gmt":"2019-09-25T17:47:54","guid":{"rendered":"http:\/\/kutenhausen.de\/?p=1484"},"modified":"2019-09-25T19:47:54","modified_gmt":"2019-09-25T17:47:54","slug":"heimatverein-und-foerderverein-friedhofskapelle-erhalten-heimatpreis-der-stadt-minden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kutenhausen.de\/?p=1484","title":{"rendered":"Heimatverein und F\u00f6rderverein Friedhofskapelle erhalten Heimatpreis der Stadt Minden"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/kutenhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heimatpreis-2019-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1485\" srcset=\"https:\/\/kutenhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heimatpreis-2019-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/kutenhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heimatpreis-2019-300x200.jpg 300w, https:\/\/kutenhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heimatpreis-2019-768x512.jpg 768w, https:\/\/kutenhausen.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Heimatpreis-2019-450x300.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Ortsvorsteherin Birgitt Keil, Andr\u00e9 Gerling (Vors. Heimatverein und F\u00f6rderverein), Anne Gerling (Vorstand Heimatverein), B\u00e4rbel J\u00fcrgensmeyer (Ratsmitglied und Vorstand Heimatverein), Dagmar Philler (Vorstand Heimatverein und F\u00f6rderverein)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drei Projekte aus und f\u00fcr Minden sind am Donnerstag (19. September) von B\u00fcrgermeister Michael J\u00e4cke mit dem Heimat-Preis ausgezeichnet worden. Eingereicht wurden 18 Vorschl\u00e4ge, die ein sehr breites Spektrum der ehrenamtlichen Arbeit in Minden abgebildet haben. \u201eIhr Einsatz f\u00fcr unsere Heimat Minden kann nicht hoch genug gesch\u00e4tzt werden. Sie bringen neben Beruf, Familie und Freunden die Zeit auf Minden zu einem lebens- und liebenswerten Ort zu machen. Er wird damit zu einem Zuhause f\u00fcr diejenigen, die hier geboren sind und f\u00fcr diejenigen, die zugezogen sind\u201c. Die Kulturgemeinschaft Minderheide 1959 e.V. gewann mit ihrem Projekt Franzosenfriedhof den ersten Platz. Die Gruppe kann sich \u00fcber ein Preisgeld in H\u00f6he von 2.500 Euro freuen. Eine Besonderheit gab es beim Mindener Heimat-Preis, denn es gibt zwei 2. Pl\u00e4tze. Nach der Juryabstimmung hatten beide Projekte dieselbe Punktzahl. Der erste 2. Platz ging an den Arbeitskreis Stolpersteine mit dem Projekt Stolpersteine in Minden und der zweite 2. Platz ging nach Kutenhausen f\u00fcr die Kooperation zwischen dem Heimatverein Kutenhausen und dem F\u00f6rderverein Friedhofskapelle mit dem Projekt Pflege und Aufwertung des Kutenhauser Friedhofs und die Unterhaltung und der Betrieb der Friedhofskapelle. Beide Gewinnerprojekte bekommen jeweils ein Preisgeld in H\u00f6he von 1.250 Euro. Das Geld, insgesamt 5.000 Euro, wird vom Land NRW zur Verf\u00fcgung gestellt. In seiner Begr\u00fcndung stellt J\u00e4cke heraus, dass das Projekt Franzosenfriedhof ein sehr gutes Beispiel f\u00fcr das Thema Erinnerungskultur ist. Die Kulturgemeinschaft Minderheide ist seit vielen Jahren aktiv im Stadtbezirk engagiert und pflegt die Anlage. In Eigenleistung haben die Mitglieder das Denkmal auf der Gro\u00dfen Heide saniert und zum Gedenken an 70 Jahre andauernden Frieden in Deutschland einen Friedensbaum gepflanzt. Das langanhaltende Engagement zeichnet sich auch dadurch aus, dass die Mitglieder nicht nur Unterhaltungsma\u00dfnahmen, sondern auch Reparaturarbeiten durchf\u00fchren und auch nach mehrmaligem Vandalismus-Schaden die Grabmale und Gedenkkreuze wiederhergerichtet haben. Dies alles hat die Jury zu der Entscheidung gebracht, dass hier ein vorbildliches und preisw\u00fcrdiges ehrenamtliches Engagement geleistet wird. Vorgeschlagen wurde die Kulturgemeinschaft von Heinrich Lachtrup.  Das Projekt Stolpersteine ist grunds\u00e4tzlich keines, das nur lokal auf Minden bezogen ist, es gibt sie auch in anderen St\u00e4dten in Deutschland. Aber die Jury war sich darin einig, dass es etwas Besonderes ist, weil die Aktion an die Schicksale der Opfer der NS-Diktatur vor Ort in Minden erinnert. Die Steine geben den fr\u00fcheren Nachbarn aus der Weserstadt einen Namen und verdeutlichen, was den Frauen, M\u00e4nnern und Kindern zugesto\u00dfen ist. Sie bringen den hier lebenden Menschen in beeindruckender Art und Weise diese Schicksale sehr nahe. Die Menschen wurden ihrer Heimat, ihres Lebensmittelpunktes und ihrer Existenz beraubt \u2013 das darf niemals vergessen werden. Das vor-Augen-F\u00fchren soll dazu beitragen, dass Minden auch in Zukunft eine weltoffene Stadt ist, die neuen Mitmenschen eine Heimat bietet. Vorgeschlagen wurden die Stolpersteine von Angela Gradler-Gebecke.  Mit dem 2. zweiten Platz ist die Zusammenarbeit des Kutenhauser Heimatvereins mit dem F\u00f6rderverein Friedhofskapelle ausgezeichnet worden. Beide Partner sichern die Friedhofskapelle langfristig und erhalten den Friedhof in seiner Gestalt als Ort der Erinnerung, aber auch als Parkanlage zusammen mit den St\u00e4dtischen Betrieben Minden (SBM). Das schaffen sie, indem das Heimathaus bei Beerdigungen f\u00fcr Kaffeetrinken zur Verf\u00fcgung steht oder indem sie zusammen bei den \u201eLaubtagen\u201c daf\u00fcr sorgen, dass die freiwilligen Helfer*innen den Friedhof von Laub und Unrat befreien. Mitglieder des Heimatvereins haben beispielsweise ein neues Eingangstor geschmiedet, eine Sonnenuhr angelegt, das Hochkreuz auf dem Friedhof saniert und die Inschrift neu mit Blattgold eingefasst. Laut der Jury handelt es sich um ein herausragendes Kooperationsprojekt, das identit\u00e4tsstiftet f\u00fcr die Menschen im Stadtbezirk wirkt. Hier wird dauerhaft und durch viel ehrenamtliches Engagement die Bestattungskultur erhalten und auch gef\u00f6rdert &#8211; der Heimatverein verbindet Moderne mit Tradition. Vorgeschlagen wurde das Kooperationsprojekt von Birgitt Keil.\u00a0\u201eWir sind sehr stolz auf unsere festen ehrenamtlichen Strukturen\u201c. Der Preis unterstreiche, dass dieses Engagement gew\u00fcrdigt wird, so J\u00e4cke.    Der Preis richtet sich an B\u00fcrger*innen, die sich um den Bereich Heimat, lokale Identit\u00e4t und Gemeinschaft verdient gemacht haben. Durch ihre Arbeit bringen sie Menschen zusammen. Anhand von Preiskriterien hat eine unabh\u00e4ngige Jury \u00fcber die Vergabe entschieden. Die Kriterien sind folgende: das Projekt r\u00fcckt das Kulturgut in den Mittelpunkt; es dient der Stiftung, St\u00e4rkung und dem Erhalt lokaler Identit\u00e4t; die Idee wird ehrenamtlich umgesetzt; es ist Minden-spezifisch und dient dem Allgemeinwohl; es ist nachhaltig und nachahmenswert und das Projekt ist allgemein zug\u00e4nglich und nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet. An all diejenigen, die in diesem Jahr nicht mit dem Heimat-Preis ausgezeichnet wurden \u2013 wir werden den Preis auch 2020 vergeben. Ich freue mich jetzt schon auf die neuen Vorschl\u00e4ge, so J\u00e4cke. (Text: Pressestelle Stadt Minden)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Projekte aus und f\u00fcr Minden sind am Donnerstag (19. September) von B\u00fcrgermeister Michael J\u00e4cke mit dem Heimat-Preis ausgezeichnet worden. 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