{"id":570,"date":"2017-10-14T00:17:53","date_gmt":"2017-10-13T22:17:53","guid":{"rendered":"http:\/\/kutenhausen.de\/?p=570"},"modified":"2019-05-31T20:06:30","modified_gmt":"2019-05-31T18:06:30","slug":"kutenhausen-erreicht-zweiten-platz-bei-unser-dorf-hat-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kutenhausen.de\/?p=570","title":{"rendered":"Kutenhausen erreicht zweiten Platz bei \u201eUnser Dorf hat Zukunft\u201c"},"content":{"rendered":"<p>[ngg_images source=&#8220;galleries&#8220; container_ids=&#8220;5&#8243; display_type=&#8220;photocrati-nextgen_basic_slideshow&#8220; gallery_width=&#8220;600&#8243; gallery_height=&#8220;400&#8243; cycle_effect=&#8220;fade&#8220; cycle_interval=&#8220;10&#8243; show_thumbnail_link=&#8220;1&#8243; thumbnail_link_text=&#8220;[Show thumbnails]&#8220; order_by=&#8220;sortorder&#8220; order_direction=&#8220;ASC&#8220; returns=&#8220;included&#8220; maximum_entity_count=&#8220;500&#8243;]&#8220;Kutenhausen ist das Dorf des Ehrenamtes\u201c, sagte Luise Lahrmann jetzt beim Ortstermin im Heimathaus. Sie ist die Sprecherin der Bewertungskommission \u201eUnser Dorf hat Zukunft\u201c, die die teilnehmenden D\u00f6rfer im Kreis Minden-L\u00fcbbecke Mitte September besucht hat. Und nun gab es in M\u00f6llbergen die Auszeichnungen. Der einzige Mindener Stadtbezirk im Wettbewerb, Kutenhausen, belegte am Ende den zweiten Platz in der Kategorie \u201eGr\u00f6\u00dfere D\u00f6rfer\u201c.<\/p>\n<p>Bei dem Wettbewerb geht es darum zu zeigen, wie gut das Dorf oder die Gemeinde f\u00fcr die Zukunft aufgestellt ist. Wie gelingt es den D\u00f6rfern lebenswert f\u00fcr m\u00f6glichst viele Bewohner*innen zu sein und auch weiterhin zu bleiben? Wie schaffen es die Dorfgemeinschaften, dass sich viele Generationen in die Gestaltung des Dorflebens einzubringen? Diese und einige weitere Fragen stellte die Kommission bei ihrem Besuch an die engagierten Kutenhauser. Auch B\u00fcrgermeister Michael J\u00e4cke lie\u00df es sich nicht nehmen, die Gruppe pers\u00f6nlich zu begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Ortsvorsteherin von Kutenhausen Birgit Keil und Heimatvereinsvorsitzender Andr\u00e9 Gerling pr\u00e4sentierten der Bewertungskommission in rund zwei Stunden, was den Mindener Stadtbezirk ausmacht und was seine Besonderheiten sind. Los ging es mit einem Vortrag von Dorfchronist und Fotok\u00fcnstler Uwe Schulze. Er ist seit vielen Jahren die erste Adresse, wenn es hei\u00dft die Aktionen und Projekte im Dorf mit der Kamera festzuhalten. Aus seinem Fundus zeigte er der Kommission zahlreiche Bilder aus Kutenhausen. Der Fokus dabei lag ganz klar auf dem ehrenamtlichen Engagement. Die Aktivit\u00e4ten reichen vom Arbeitseinsatz, bei dem einmal im Jahr die Weiden geschneitelt werden, \u00fcber die Backgruppe, die selbstgemachte (Flamm-) Kuchen backt, hin zu gemeinsamen M\u00fcll-Sammel-Aktionen. Highlight in diesem Jahr war das \u201eDinner in green\u201c, das erstmals auf dem Dreiecksplatz an der Grenze zwischen Kutenhausen und Todtenhausen stattgefunden hat.<\/p>\n<p>Beim anschlie\u00dfenden Rundgang durch das Dorf zeigte sich, dass viele unterschiedliche Generationen in Kutenhausen zusammenwirken. So ist beispielsweise auf dem Friedhof in Zusammenarbeit mit der Grundschule Kutenhausen, dem Heimatverein, den St\u00e4dtischen Betrieben und der Biologischen Station ein Insektenhotel entstanden. Im kommenden Jahr soll m\u00f6glicherweise eine neue Idee in die Tat umgesetzt werden: das gr\u00fcne Klassenzimmer. Dadurch sollen die Kinder vorurteilsfrei an das Thema Friedhof herangef\u00fchrt werden und verlieren so die Angst vor diesem Ort, unterstreicht Schulleiterin Katrin M\u00f6hring von der Grundschule Kutenhausen. Danach besichtigte die Gruppe die Friedhofskapelle. Sie wurde durch den 2014 neugegr\u00fcndeten F\u00f6rderverein renoviert. \u201eDie Fenster sind saniert, der Boden neu gefliest und die Au\u00dfenanlage ist hergerichtet\u201c, unterstreicht Dieter B\u00f6ttger vom F\u00f6rderverein.<\/p>\n<p>Nach einem Blick in das Backhaus ging es auf den Sportplatz. Hier zeigte Hendrik Beste, Vorsitzender der Spielvereinigung Kutenhausen-Todtenhausen 07 e.V., zusammen mit dem ehemaligen Vorsitzenden Dieter B\u00f6ttger den Kunstrasenplatz. Er wurde durch gemeinsame Anstrengungen der Vereinsmitglieder m\u00f6glich gemacht und wird regelm\u00e4\u00dfig durch den Bautrupp gewartet. Ein sehr erfolgreiches Projekt war das Panini-Album. F\u00fcr das Sammelheft standen alle aktiven Vereinsmitglieder vor der Kamera. \u201eWir haben mit der Aktion 850 Alben verkauft. Das Interesse war so gro\u00df, dass wir Tauschb\u00f6rsen organisierten, damit m\u00f6glichst alle Aufkleber den Weg in das Album finden\u201c, sagt Beste. Und diese Idee hat auch kreisweit Nachahmer gefunden. Bereits vier andere Sportvereine haben die Aktion aufgegriffen und eigenen Panini-Alben aufgelegt.<\/p>\n<p>In der Dorfwerkstatt zeigte Dieter B\u00f6ttger dann Holzarbeiten. Diesen entstanden ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Grundschule. In der Werkstatt lernen die Kinder den Umgang mit Hammer und Nagel. \u201eUnsere Projekte haben immer einen p\u00e4dagogischen Anspruch, denn die Kinder sollen auch etwas bei uns lernen\u201c, so B\u00f6ttger. Hier wird auf jedes Kind eingegangen, egal ob es bereits handwerkliche Erfahrungen gesammelt hat oder nicht. Am Ende steht immer ein Erfolgserlebnis.<\/p>\n<p>Zum Abschluss der Bereisung waren die Jury-Mitglieder zum gemeinsamen Essen eingeladen. Es gab selbstgemachte Flammkuchen aus dem Backhaus. W\u00e4hrend des Essens stellte sich die Plattdeutsch-Gruppe vor und Janneke Frels erl\u00e4uterte den Eichenpfad. Dieser ist ein neues Projekt, das w\u00e4hrend des Zukunftsforums des Heimatvereins entstanden ist. \u201eDas Konzept wurde generationen\u00fcbergreifend erarbeitet und soll zeigen, wie sch\u00f6n es in Kutenhausen ist\u201c, sagt Janneke Sedlak. Bei einer der vier j\u00e4hrlichen F\u00fchrungen entlang der Grenzen Kutenhausens h\u00f6ren Interessierte Geschichten rund um die Eichen. Dabei wird auch biologisches Wissen vermittelt. \u201eDas ist besonders f\u00fcr Schulklassen interessant\u201c, erg\u00e4nzt Andr\u00e9 Gerling.<\/p>\n<p>Kutenhausen konnte in der Kategorie der Gr\u00f6\u00dferen D\u00f6rfer letztlich zusammen mit Nammen (Porta Westfalica) den 2. Platz belegen und wurde von Minden-L\u00fcbbeckes Landrat Dr. Ralf Niermann mit einer Urkunde und einem Geldpreis ausgezeichnet. Luise Lahrmann machte w\u00e4hrend der Preisverleihung in der Sparkassen-Arena M\u00f6llbergen deutlich, dass sie sich um die Zukunft des Dorfes Kutenhausen keine Sorgen mache, wenn sie sehe, was hier alles gleistet werde. \u201eViele Menschen engagieren sich f\u00fcr Kutenhausen und stellen generationen\u00fcbergreifend Jahr f\u00fcr Jahr tolle und neue Aktionen auf die Bein\u201c, ist der Vorsitzende des Heimatvereins Andr\u00e9 Gerling mit dem Ergebnis zufrieden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[ngg_images source=&#8220;galleries&#8220; container_ids=&#8220;5&#8243; display_type=&#8220;photocrati-nextgen_basic_slideshow&#8220; gallery_width=&#8220;600&#8243; gallery_height=&#8220;400&#8243; cycle_effect=&#8220;fade&#8220; cycle_interval=&#8220;10&#8243; show_thumbnail_link=&#8220;1&#8243; thumbnail_link_text=&#8220;[Show thumbnails]&#8220; order_by=&#8220;sortorder&#8220; order_direction=&#8220;ASC&#8220; returns=&#8220;included&#8220; maximum_entity_count=&#8220;500&#8243;]&#8220;Kutenhausen ist das Dorf des Ehrenamtes\u201c, sagte Luise Lahrmann jetzt beim Ortstermin im Heimathaus. 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